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Pressemitteilungen

3,8 Mrd. Euro Umsatzverlust für die Gastronomie

Seit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen und der behördlichen Maßnahmen Mitte März hat die Gastronomie in Österreich einen Umsatzverlust von 3,8 Mrd. Euro erlitten. Von diesem Gesamtwert entfallen etwa 63 % auf die Ausgaben der TouristInnen

Große Unterschiede bei Betriebstypen

Bis dato praktisch keine Umsatzchancen für die auf den Tourismus ausgerichtete Gastronomie. Auch urbane Gastronomiebetriebe erzeugen trotz Take-Away und Lieferservice nur selten über 20 % eines „normalen“ Umsatzes.

Erwartungen an die Wiedereröffnung

Die sehnlich erwartete Wiedereröffnung der Gastronomiebetriebe bringt nur eine vergleichsweise geringe Erleichterung. Der tägliche Umsatzverlust kann östichweit in den nächsten Wochen mit etwa 52 Mio. Euro/Tag perrerognostiziert werden (gegenüber etwa 67 Mio. Euro unmittelbar vor der Wiedereröffnung).

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44 % aller Verkaufsflächen in Österreich bleiben weiterhin ungenutzt

Von den aktuell 10,3 Mio. m² * Verkaufsfläche, die in Österreich derzeit still liegen, werden durch die aktuell geplanten Maßnahmen der Bundesregierung (Öffnung der Baumärkte, Gartencenter und Geschäfte unter 400 m²) 4,1 Mio. m² wieder reaktiviert.

Große Probleme für Fashion, Elektronik, Möbel

Vorläufig ausgeschlossen von der Wiedereröffnung bleiben Großflächen, sofern sie nicht den Branchen Lebensmittel, Drogerie, Baumärkte oder Gartencenter
zuzuordnen sind. Damit sind vor allem die großflächigen Bekleidungsfilialisten, Elektronikhändler und Möbelhäuser betroffen, die immerhin 30% der gesamten
Verkaufsfläche ausmachen.

Umsatzrückgänge nur mehr 105 Mio. € statt bisher 140 Mio. € pro Tag

In der derzeitigen Situation verliert der stationäre Einzelhandel Umsätze von knapp 140 Mio. € brutto pro Tag (Wohnbevölkerung plus Touristen). Durch die nun angekündigten Maßnahmen der Bundesregierung verringert sich dieser Wert auf etwa 105 Mio. € brutto pro Tag.

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73 % aller Verkaufsflächen in Österreich sind derzeit ungenutzt

Von den aktuell 14,2 Mio. m² Verkaufsfläche in Österreich liegen derzeit etwa 10,3 Mio. m² * still, weil sie nicht betreten werden dürfen. Das sind rund 73 % der gesamten Verkaufsfläche in Österreich.

Der stationäre österreichische Einzelhandel verliert täglich knapp 140 Mio. € brutto

Ausgehend von den Konsumausgaben der privaten Haushalte ** von etwa 73 Mrd. €/Jahr und unter Abzug der Branchen, die derzeit geöffnet haben, ergibt sich ein tägliches Umsatzvolumen von etwa 167 Mio. € (stationär und online). Wenn man davon den „normalen“ branchenspezifischen Onlineanteil von etwa 37 Mio. abzieht, verbleibt ein stationärer Umsatzentgang von täglich 130 Mio. € (brutto).

Zu jenen 130 Mio. € (brutto) kommen noch die Umsatzrückgänge durch den Tourismus, der derzeit praktisch auf Null zu setzen ist, hinzu. Errechnet aus den branchenrelevanten Konsumausgaben pro Nächtigung und der durchschnittlichen Nächtigungszahl im März ergibt sich ein zusätzlicher Umsatzentgang von täglich 9,5 Mio. € für den stationären Handel.

Ähnliche Situation in der Gastronomie: Umsatzentgang von über 60 Mio. €/Tag

Die ÖsterreicherInnen (exkl. TouristInnen) geben im Jahr etwa 11,7 Mrd. (brutto) für den Verzehr außer Haus aus, davon den größten Teil in der klassischen Gastronomie und Systemgastronomie. Derzeit sind in Österreich praktisch alle öffentlich zugänglichen Gastronomiebetriebe geschlossen.  Abzüglich der Fertigprodukte, die der Handel anbietet und Zustellung/Catering, entsteht somit im Gastronomiesektor ein Umsatzverlust von etwa 25 Mio. €/Tag durch die Wohnbevölkerung.

Die Umsätze der TouristInnen in der Gastronomie betragen an einem „normalen“ Tag im März, errechnet aus den spezifischen Ausgaben und der Anzahl der Nächtigungen, täglich etwa 38 Mio. €, allerdings mit regional und lokal stark unterschiedlichen Werten.

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Der „Weihnachtskuchen“ wird kaum größer: 2,1 Mrd €

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung von etwa 2 %. Diese liegt damit also nur ganz knapp über der Inflationsrate. Doch die Größe der einzelnen „Kuchenstücke“ verändert sich stark.

Internet gewinnt – doch der stationäre Handel wehrt sich heftig!

Der Anteil jener Weihnachtsumsätze, die online getätigt werden, steigt von Jahr zu Jahr. Er wird heuer bei ca. 18 % liegen. Der stationäre Handel setzt im Gegenzug immer mehr auf den Bereich, wo das Internet besonders schwach ist: Emotion.

Die Ausgabenstruktur verändert sich nachhaltig und unumkehrbar

Klassische Geschenke wie Bekleidung oder Elektronik verlieren weiter. Mehr Lifestyle, Erlebnis, Genuss und auch gemeinsam verbrachte Zeit sind angesagt.

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Von unerfüllbaren Wünschen zu realistischen Strategien – Citytagung 2019!  

Am 29. Oktober 2019 lud RegioPlan Consulting erstmalig zur Citytagung ein. Bei der Fachveranstaltung ging es um Erfolgsfaktoren für Innenstädte in bewegten Zeiten. Was braucht der Handel, was der Konsument und was ist eigentlich machbar? Rund 180 TeilnehmerInnen aus dem öffentlichen Sektor sowie Raumplanung, Handel und Investment Bereich tauschten sich in der Albert Hall im achten Wiener Gemeindebezirk über die Zukunft der Innenstädte aus. ExpertInnen aus den Bereichen Raumplanung, Investment, Politik, Marketing und Digitalisierung wurden auf das Podium gebeten. Sieben Vorträge und zwei Diskussionsrunden sorgten für grundlegende Informationen und Inputs über die wichtigsten Herausforderungen & Lösungsansätze für österreichische Städte.  

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Innerstädtische Handelszonen mit bis zu 25 % und mehr Leerständen sind keine Seltenheit mehr.

Das Internet verändert unsere Städte
Innerstädtische Handelszonen mit bis zu 25 % und mehr Leerständen sind keine Seltenheit mehr. Aktuell sind etwa Wiener Neustadt, Villach, St. Veit an der Glan, Liezen, Bruck an der Leitha sowie viele andere in einer schwierigen Lage. Nur mehr die allerbesten Einkaufsstraßen und Stadtzentren haben keine Probleme, aber auch hier steigen die Leerstandsquoten. Aktuell liegen sie bei 5 % – Tendenz steigend. Ist das Internet Schuld?

Die Verkaufsfläche geht jährlich um ca. 2 % zurück
Seit 5 Jahren geht die Verkaufsfläche – ausgenommen im Lebensmittel- und Drogeriehandel – um jährlich ca. 2 % zurück. Betroffen sind nicht mehr nur B- oder C-Lagen, sondern auch die stärksten Handelszonen

Alexa und ihre Schwestern drücken die Kundenfrequenzen in den Handelszonen
Zitat DI Wolfgang Richter: „Während wir bei den Top-Geschäftsstraßen noch kaum über längere Zeit Leerstände sehen, ist die Situation in kleineren Städten oder generell in schwächeren Handelszonen mit Leerstandsquoten von 15 % oder mehr oft dramatisch. Die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller und es besteht dringend Handlungsbedarf!“

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