Einzelhandel: Weihnachten verliert an Bedeutung!

Veröffentlicht: 26. November 2014

Weihnachten trägt nur noch zu rund 3% zum Jahresumsatz bei!

Der Weihnachtsumsatz* 2014 wird voraussichtlich nur knapp über 1,9 Mrd. Euro ausmachen und damit um +1,3% nominell im Vergleich zum Vorjahresumsatz steigen. Dies wird rund 3% vom Gesamtjahresumsatz ausmachen, in den 50er Jahren trug der Weihnachtsumsatz noch zu 10% zum Gesamtjahresumsatz bei. „Dieser Rückgang hat einerseits damit zu tun, dass größere Anschaffungen im Einzelhandel nicht nur zu Weihnachten gemacht werden, andererseits dass immer mehr Reisen, Wellness-, Erholungs- oder Bildungsangebote – also Dienstleistungen – geschenkt werden“, erklärt der Handelsexperte und RegioPlan-Geschäftsführer Wolfgang Richter.

Mode, Elektronik, Bücher!

Nach Branchen betrachtet profitieren vom Weihnachtsumsatz am meisten der Bekleidungshandel (340 Millionen Euro), der Elektrohandel (260 Millionen Euro) sowie der Lebensmittelhandel (235 Millionen Euro). Die höchsten Onlineanteile werden der Buchhandel (29%), der Elektrohandel (23%) sowie der Bekleidungshandel (14%) verbuchen. Die Handelszonen, die den stärksten Weihnachtsumsatz in Österreich registrieren werden, sind die Innere Mariahilferstraße, die Shopping City Süd in Vösendorf sowie die Wiener Innenstadt.

Haupturlaubszeiten im Winter nehmen zu!

Es gibt immer mehr Menschen, für die Weihnachten weniger oder keine Bedeutung hat: Menschen mit anderen Glaubensbekenntnissen oder "Escaper", die zu Weihnachten in den Urlaub fahren. Auch diesen Dezember werden vom Flughafen Wien circa 40.000 Personen pro Tag wegfliegen. Fielen beispielsweise in den 70er Jahren nur unter 4% der Haupturlaubsreisen auf die Monate November, Dezember und Jänner, so waren im Jahr 2009 bereits circa 13% der Haupturlaubsreisen in den drei Wintermonaten.

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