Baumärkte: Flächenproduktivität stagniert, Wachstum im Onlinebereich!

Veröffentlicht: 01. Oktober 2014

Flächenproduktivität stagniert!

Mit einem nominellen Wachstum von nur +0,1% hat der Baumarktsektor in Österreich im Jahr 2013 de facto stagniert. Dies ist auf den hohen Sättigungsgrad zurückzuführen, denn mit rund 1,5 Millonen Quadratmeten teilen sich fünf Österreicher je einen Quadratmeter Baumarktfläche. So verwundert es nicht, dass die Verkaufsflächen im Baumarktsektor im vergangenen Jahr um -1,5% zurückgegangen sind. „Die Flächenproduktivität im Baumarktsektor stagniert“, fasst DI Wolfgang Richter, Geschäftsführer von RegioPlan Consulting die Situation der Baumarktbranche zusammen.

Wachstum im Onlinebereich!

Für das laufende Jahr geht RegioPlan von einem nominellen Wachstum von +2,7% aus, was hauptsächlich auf den Onlinehandel zurückzuführen sein wird. Die Onlineanteile im österreichischen Baumarktsektor machten 2013 erst circa 5% aus, steigen seit einigen Jahren jedoch kontinuierlich an. Von diesen gestiegenen Anteilen profitieren nicht so sehr die klassischen Baumärkte, sondern vielmehr Onlinehändler wie Amazon. Über einen Online-shop verfügen derzeit nur circa die Hälfte der Baumarktanbieter in Österreich.

Gartentrend hält an!

Im letzten Jahrzehnt sind die durchschnittlichen Konsumausgaben der Österreicher für Gartenprodukte geradezu explodiert. Wurden im Jahr 2002 rund 65 Euro pro Kopf für diesen Bereich ausgegeben, so waren es 2013 bereits 117 Euro. Dies bedeutet eine Steigerung von rund 81%. Hauptverantwortlich für diese Steigerung waren die deutlich höheren Ausgaben insbesondere für Pflanzen und Gartengeräte.

Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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